Die Niederlande gehören gemeinsam mit Luxemburg und Belgien zu den so genannten Beneluxstaaten und grenzen an Deutschland, Belgien sowie an die Nordsee. Das Königreich besitzt mehrere Flughäfen, wobei der größte der Amsterdam Airport Schiphol ist. Die Flugdauer von Deutschland aus beträgt in etwa 1,5 Stunden. Für eine Einreise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, auch Kinder müssen in Besitz eines eigenen Ausweisdokumentes sein. Die Amtssprache ist Niederländisch, die meisten Einheimischen verfügen aber auch über sehr gute Englisch- bzw. Deutschkenntnisse. Die Landeswährung ist der Euro. Das gesamte Land liegt in der Mitteleuropäischen Zeitzone, dadurch ergibt sich keine Zeitverschiebung gegenüber Deutschland. Das Klima ist gemäßigt, wobei es im Norden der Niederlande kälter ist als im Süden. Im Juni und Juli erreichen die Temperaturen bis zu 28 Grad, Regen ist vor allem im Landesinneren ganzjährig möglich. Landschaftlich sind die Niederlande sehr stark geprägt durch die Trockenlegung von Sümpfen sowie vom Deichbau, wodurch sehr viel neues Land entstand. Nördlichd des Eisselmeers befinden sich auch einige Inseln, im Südosten trifft man auf Heidelandschaft mit Dünen, Wäldern und Grasflächen.
Sehenswertes
Sehr beliebt ist die Hauptstadt Amsterdam, wo man eine ausgewogene Mischung aus Neu und Alt vorfindet und wo sich seit vielen Jahrzehnten zahlreiche Auswanderer ansiedeln. Spektakulär sind auch die Blumenfelder von Randstad, einer Region, die sich rund um Amsterdam erstreckt. Hier befindet sich auch der Keukenhof, der als der "größte Garten der Welt" bezeichnet wird und jedes Jahr Hunderttausende Menschen anzieht. Der größte Nationalpark der Niederlande ist Hoge Veluwe, eine außergewöhnliche Mixtur aus Heidemoor und Wald. Im Park befindet sich auch das Kröger-Müller Museum, wo man mehr als 250 Werke von Van Gogh und auch Arbeiten von Picasso bestaunen kann. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, fährt auf die Westfriesischen Inseln. Die größte ist Texel mit einem 24 Kilometer langen Strand. Interessant ist auch Maastricht, die älteste Stadt des Königreiches, deren Geschichte bis 50 v. Chr. zurückreicht.
Die schönsten Strände in den Niederlanden
Die Niederlande sind ein beliebtes Ziel für einen Strandurlaub: Über 450 Kilometer Nordseeküste, weite Sandstrände, Dünenlandschaften und charmante Küstenorte bieten perfekte Bedingungen für Familien, Aktivurlauber und Erholungssuchende.
Zandvoort liegt nur 30 Minuten von Amsterdam entfernt und ist bekannt für kilometerlange Sandstrände, Wassersportangebote wie Surfen oder Kitesurfen sowie eine lebendige Strandpromenade mit Cafés und Beachclubs. Scheveningen, der berühmte Stadtstrand von Den Haag, bietet neben dem Pier und zahlreichen Restaurants auch ruhigere Abschnitte zum Entspannen.
Noordwijk aan Zee begeistert mit breiten Stränden, Dünen und bunten Blumenfeldern im Frühling – ideal für Familien und Spaziergänge. Wer Strandbars, Events und Surfschulen sucht, ist in Bloemendaal aan Zee richtig, einem beliebten Treffpunkt für junge Urlauber. Für Ruhe und Natur locken Hoek van Holland sowie die Nordseeinseln Texel und Ameland, wo weite Strände, Wattlandschaften und unberührte Dünen auf Besucher warten.
In Irland wandern – zu Fuß durch Legenden, Natur & Küsten
Irland zählt zu den schönsten Wanderzielen Europas – und das nicht ohne Grund: Die Grüne Insel begeistert mit abwechslungsreichen Landschaften aus schroffen Küsten, sanften Hügeln, moorigen Hochflächen und klaren Seen. Diese Vielfalt macht Irland zu einem perfekten Wanderziel für alle, die aktive Urlaubserlebnisse mit Naturgenuss verbinden möchten. Wandern hier bedeutet nicht nur körperliche Bewegung, sondern auch Eintauchen in jahrhundertealte Landschaften voller Geschichten, Mythen und kultureller Highlights.
Traumhafte Routen & Highlights
Irland bietet über 40 ausgeschilderte Fernwanderwege und zahllose Tages‑Rundwege (Loop‑Walks), die für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Wandererlebnisse geeignet sind – vom gemütlichen Spaziergang bis zur mehrtägigen Trekkingtour. Zu den bekanntesten und beliebtesten Routen zählen zum Beispiel:
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Wicklow Way – einer der ältesten Fernwanderwege Irlands, der durch grüne Hochmoore, Wälder und entlang sanfter Hügel verläuft und sich ideal für mehrtägige Touren eignet.
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Burren Way – rund 114 km durch die einzigartige Karstlandschaft des Burren mit faszinierenden geologischen Formationen und weiten Ausblicken.
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Dingle Way – eine abwechslungsreiche Strecke rund um die Dingle‑Halbinsel mit Küstenabschnitten, traditionellen Dörfern und historischen Spuren.
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Beara Way – ein schöner, weniger überlaufener Fernwanderweg auf der Beara‑Halbinsel im Südwesten Irlands.
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Great Western Greenway – ein leichter, gut begehbarer Weg auf einer stillgelegten Bahntrasse mit Blick auf Küste und Hinterland.
Wetter & beste Reisezeit
Irlands Klima ist ganzjährig recht mild, doch besonders angenehm zum Wandern sind die Monate Mai bis September, wenn die Temperaturen milder und die Tage länger sind. Auch im Sommer sollte man stets wetterfeste Kleidung dabeihaben, da Regen und Wind schnell wechseln können.
Wandern als soziales Erlebnis
In der warmen Jahreszeit finden in vielen Regionen Wander‑ oder Outdoor‑Festivals statt, bei denen sowohl Einheimische als auch Urlauber gemeinsam unterwegs sind. Nach einer Tour lohnt sich ein Besuch in einem irischen Pub: Hier kannst du lokale Küche probieren und in geselliger Runde den Tag ausklingen lassen.